Sprachtherapie – Was ist das?

Sprachtherapie beinhaltet Diagnostik, Beratung und Behandlung von Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck-, und Hörstörungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Was passiert in der Therapie?

Sie und/oder Ihr Kind kommen mit einer ärztlichen Verordnung zu uns. In einer ausführlichen Eingangsdiagnostik wird im persönlichen Gespräch und unter zu Hilfenahme standardisierter Testverfahren der Sprachstatus erhoben (bei mehrsprachigen Familien nach Möglichkeit in der jeweiligen Muttersprache).

Daraus entwickelt die Therapeutin einen befundbezogenen individuellen Therapieplan. In der nun ein- bis zweimal wöchentlich stattfindenden Einzeltherapie steht umfangreiches

- Material zur Wahrnehmungsförderung
- Spiel-, Bild-, Schriftmaterial
- Audiovisuelle Medien
- Computerunterstütztes Therapiematerial
- Material für Entspannungsübungen

zur Verfügung.


Unbehandelte Sprach- und Sprechstörungen im Kindesalter haben sehr häufig nachteilige Auswirkungen auf andere Entwicklungsbereiche. Dazu zählen insbesondere Verhaltensauffälligkeiten, psychische Störungen sowie nachteilige Auswirkungen auf die Schul- und Berufslaufbahn.

Wer zahlt die Therapie?

Nach Verordnung durch den Hausarzt, Kinderarzt, Hals-Nasen-Ohren-Arzt, Kieferorthopäden, Zahnarzt oder Neurologen übernimmt die gesetzliche oder private Krankenversicherung die Kosten der Therapie. Während Kinder von der Zuzahlung befreit sind, fällt die Sprachtherapie bei Erwachsenen (ab dem 18. Lebensjahr) unter die gesetzliche Zuzahlungspflicht.



Nähere Information zu:

- Sprach- und Sprechstörungen im Kindes- und Jugendalter

- Störungen im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter

- Sprach- und Sprechstörungen im Erwachsenenalter